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Bauvorhaben

Die Maurer sind am Werk im Erlensee-Neubau der Protectum eG

Bezahlbaren und lebenswerten Wohnraum für ihre Mitglieder zu schaffen und bereitzustellen ist das erklärte Ziel der Geschäftstätigkeit der Protectum eG. Diesem Auftrag kommt die Wohnungsbaugenossenschaft aus Großwallstadt auf vielfache Weise nach – sie erwirbt beispielsweise bestehende Immobilien, um sie im Sinne der Genossenschaft weiterzuentwickeln und im Anschluss an die Mitglieder zu vermieten oder zu verkaufen. Einer der besten Wege, neuen Wohnraum zu schaffen, besteht jedoch in dem Bau neuer Immobilien in gefragten Wohnlagen wie etwa der Rhein-Main-Region. Zu dieser Art der Wohnraumschaffung zählt das Projekt in Erlensee: Mit ihrem Neubauvorhaben am attraktiven Wohn- und Wirtschaftsstandort Erlensee schafft die Protectum eG 40 neue Wohnungen mitten im Herzen der Metropolregion Frankfurt/Rhein-Main. Und bei dem Neubau gibt es weitere Neuigkeiten zu berichten – unter anderem wurde mit den Maurerarbeiten begonnen.

Protectum eG setzt auf Stein-auf-Stein-Massivbauweise

Bereits im September vergangenen Jahres konnte die Protectum eG den Abschluss der Abrissarbeiten am Altgebäude und den Baubeginn für das Neubauprojekt in Erlensee bekanntgeben. Ende des Jahres gab es weitere News: Die erforderlichen vorbereitenden Erdbauarbeiten waren abgeschlossen, sodass mit dem Rohbau begonnen werden konnte. Rund sechs Wochen später sind die Arbeiten an dem Bauvorhaben erneut deutlich vorangeschritten. Nicht nur wurde die Bodenplatte gegossen, auch die Maurerarbeiten sind bereits angelaufen. Dabei setzt die Protectum eG auf eine Bauweise, die im Maurerhandwerk schon seit Jahrhunderten Tradition hat: Das Mehrfamilienhaus wird klassisch „Stein auf Stein“ gebaut.

Im Gegensatz zu dem in letzter Zeit vermehrt eingesetzten Stahlbeton bringt die Stein-auf-Stein-Massivbauweise eine Vielzahl von Vorzügen mit sich. Das bewährte massive Mauerwerk ist robust und langlebig und sorgt für ein gesundes Raumklima. Auch in Sachen Brand- und Schallschutz punktet die traditionelle Bauweise. Und insbesondere beim Thema Nachhaltigkeit ist Ziegel als Baustoff Stahlbeton deutlich überlegen. Da die Protectum eG in ihrer Arbeit seit vielen Jahren dem Klimaschutz Rechnung trägt, waren die folgenden Pluspunkte für die Genossenschaft von besonderer Bedeutung:

  • Sowohl Stahl als auch Beton weisen eine äußerst schlechte Klimabilanz auf. Allein Zement als Hauptbestandteil von Beton soll für nicht weniger als acht Prozent der weltweiten CO2-Emissionen verantwortlich sein. Die Stahlindustrie verursacht ebenfalls sehr hohe Emissionen an klimaschädlichen Treibhausgasen. Auch wenn es beim Bau eines derart großen Gebäudes schon allein aufgrund der statischen Anforderungen nicht möglich ist, völlig auf Stahl und Beton zu verzichten, legt die Protectum eG doch großen Wert darauf, den Einsatz dieser beiden Baustoffe soweit es geht zu reduzieren.
  • Beim Bau des Mehrfamilienhauses in Erlensee kommt ein Mauerziegel mit integrierter Wärmedämmung zum Einsatz. Durch diese ist der verwendete Mauerziegel schlanker als eine Stahlbetonwand mit Wärme-Dämm-Verbundsystem. Dadurch konnte die Protectum eG die Wohnfläche für ihre Mitglieder steigern.
  • Die in dem Mauerziegel integrierte Dämmwolle ist auch besser für die Umwelt als der im klassischen Wärme-Dämm-Verbundsystem eingesetzte Styropor. Ein weiterer Gewinn für den Klimaschutz.

Außenmauern im Erdgeschoss stehen zum Großteil

Wer der Baustelle an der Hanauer Straße in Erlensee in diesen Tagen einen Besuch abstattet, dem fallen die Fortschritte der Maurerarbeiten direkt ins Auge: Im Erdgeschoss sind die Außenmauern bereits zum größten Teil erstellt. In diesen Tagen werden die Innenmauern hochgezogen, in der vierten Februarwoche kommt zudem die Decke auf das Erdgeschoss.

Einen kleinen Eindruck vom aktuellen Bautenstand vermitteln diese Bilder von der Baustelle: