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Update zum Projekt der Protectum eG in Offenbach: Geänderte Pläne für ein gelungenes Ganzes

Den Grundstein für eines ihrer aktuell interessantesten Vorhaben hat die Protectum eG Anfang vergangenen Jahres gelegt: Nach zähen Verhandlungen konnte sich die Genossenschaft aus Großwallstadt durchsetzen und das Objekt des Begehrens zahlreicher weiterer Interessenten für sich sichern: das ehemalige IHK-Gebäude in Offenbach. Mit dem Kauf des am Platz der Deutschen Einheit gelegenen Gebäudes begann eine langwierige Konzeptionsphase, die immer wieder von Anpassungen der umfangreichen Pläne für das frühere Bürogebäude gekennzeichnet war. Mittlerweile haben die Planungen nicht nur das endgültige Stadium erreicht, auf dem Areal im Zentrum Offenbachs wurden zudem bereits entscheidende Baufortschritte gemacht.

Protectum eG macht Penthouse-Wohnungen erschwinglicher

Das Projekt besteht aus zwei Bauabschnitten, die sich zum Zeitpunkt des Kaufs bereits in der Bauphase befanden. Beim Bauabschnitt 1 handelt es sich um die Kernsanierung des alten Hauptgebäudes, welche beim Kauf zu etwa 45 Prozent abgeschlossen war. Die mit dem Bauabschnitt 2 verbundenen Bautätigkeiten – der Abriss und komplette Neubau eines direkt angrenzenden Gebäudes – waren bei der Übernahme durch die Protectum eG zu ca. zehn Prozent fertiggestellt.

Über den Jahresverlauf 2020 hat die Wohnungsbaugenossenschaft nicht nur fleißig an dem Gebäude weitergebaut, sondern gleichzeitig dort, wo es noch möglich war, die ursprünglichen Entwürfe nachjustiert, um ihre eigenen Gestaltungswünsche einfließen zu lassen. So wurden unter anderem die Penthouse-Wohnungen des ersten Bauabschnitts umgeplant, um die Einheiten bezahlbarer und somit für mehr Mitglieder der Protectum eG zugänglich zu machen. Die Wohnungen sind nach wie vor äußerst hochwertig und zudem größer als die Einheiten der unteren Etagen. Im Gegensatz zu den ursprünglichen Plänen handelt es sich nunmehr jedoch nicht mehr um ein über die Maßen exklusives Luxus-Produkt, das sich lediglich ein minimaler Prozentsatz der Bevölkerung leisten kann.

Optimierte Raumschnitte für mehr Wohnkomfort

Einige Wohnungen beziehungsweise deren Raumschnitte wurden darüber hinaus aus Gründen der Raumoptimierung umgeplant. Die Wohnungen sind genauso groß wie zuvor, jedoch wird der Platz besser genutzt, wodurch der Lebenskomfort der künftigen Bewohner gesteigert wird. Insbesondere bei den Wohnungen im Neubau hat die Protectum eG dabei Erfahrungen (auch aus dem Betrieb) von Projekten wie Frankfurt-Niederrad, Neu-Isenburg und Raunheim einfließen lassen.

Protectum eG ist stolz auf stadtbildprägendes Projekt

Statt der anfangs geplanten 56 Wohnungen werden in dem Projekt somit 61 Wohnungen entstehen, mit deren Fertigstellung die Protectum eG – unter Vorbehalt aufgrund der aktuellen Situation – Ende dieses Jahres rechnet.

Im Erdgeschoss finden sich zudem zwei Gewerbeeinheiten, die ebenfalls etwas umgeplant wurden. Für die größere der beiden Einheiten gibt es bereits einen Mieter, dessen Wünsche aktuell bei der Fertigstellung der Einheit umgesetzt werden. Auch für die zweite Einheit haben sich bereits zahlreiche Interessenten gefunden. Der Vorteil an einer Vermietung vor Fertigstellung liegt darin, dass die Einheit einem größeren Spektrum an Interessenten angeboten werden kann. So kann beispielsweise ein und dieselbe Einheit einem Personal-Trainer ebenso wie einem Makler präsentiert und den Wünschen des schlussendlichen Mieters entsprechend angepasst und fertigbaut werden. Der Erfahrung der Protectum eG zufolge stellt ein derartiges Vorgehen für gewöhnlich die Grundlage für eine langfristige Geschäftsbeziehung dar.

Obwohl ein Großteil des Gebäudes bereits geplant und teilweise sogar so weit gebaut war, dass Änderungen nicht mehr möglich waren, konnte die Protectum eG doch in zahlreichen Bereichen des Gebäudes ihre eigenen Vorstellungen verwirklichen. Und so ist die Genossenschaft aus Großwallstadt überaus stolz drauf, ein derart stadtprägendes Projekt maßgeblich beeinflussen zu dürfen.