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Protectum eG hat Grundstück in den „Kaisergärten“ in Babenhausen erworben

Babenhausen – das südhessische Städtchen im Landkreis Darmstadt-Dieburg ist sowohl bei Privatpersonen als auch bei Gewerbetreibenden beliebt, wenn es um die Frage geht, wo man sich niederlassen möchte. Kein Wunder auch, ist die Kleinstadt, in der etwa 15.000 Menschen leben, doch dank ihrer hervorragenden Anbindung an die A3 und die A45 sowie an das ÖPNV-Netz der perfekte Ausgangspunkt, um schnell ins unterfränkische Aschaffenburg, aber auch in die hessischen Städte Darmstadt, Frankfurt, Offenbach und Hanau zu gelangen. Babenhausen hat aber weit mehr zu bieten als seine zentrale Lage im wirtschaftsstarken Rhein-Main-Gebiet oder auch seine Nähe zum Frankfurter Flughafen, von dem aus man schnell in der ganzen Welt ist: Das Städtchen ist nicht zuletzt seines historischen Stadtkerns und seiner hübschen Fachwerkhäuser wegen ein beliebtes Ausflugsziel für Urlauber von nah und fern, sondern liegt noch dazu inmitten einer wunderschönen Naturlandschaft, umgeben von den Wäldern und Wiesen Südhessens, die den Einwohnern als ruhiges Naherholungsgebiet dient.

An diesem idyllischen und äußerst vorteilhaft gelegenen Fleckchen Erde hat die Wohnungsbaugenossenschaft Protectum eG aus dem nahen Großwallstadt ein neues Grundstück erworben: im Speziellen handelt es sich hierbei um ein Grundstück am Rande Babenhausens, in den sogenannten „Kaisergärten“.

Vom Kasernengelände zum neuen, attraktiven Stadtteil

Ortskundigen sind die „Kaisergärten“ in Babenhausen selbstverständlich ein Begriff, aber auch Menschen, die zum ersten Mal durch Babenhausen, beispielsweise in Richtung Aschaffenburg, fahren, nehmen von dem riesigen Areal am Rande der Stadt unwillkürlich Notiz. Bei den „Kaisergärten“ handelt es sich um ein ehemaliges Kasernengelände, das zu Beginn des 20. Jahrhunderts angelegt worden ist und das seit dem Abzug der US-Streitkräfte im Jahr 2007 leer steht.

Das aktuelle Gelände in Babenhausen. Das neue Gebiet soll etwa doppelt so groß werden.

Doch der Plan für die Zukunft ist bereits gefasst: Auf dem etwa 600.000 qm großen Gelände, auf dem sich derzeit noch etwa 50 leerstehende Kasernengebäude befinden, soll ein neuer Stadtteil entstehen. Zu diesem Zweck möchte man einen Teil der Bauten abreißen und wiederum anderen historischen Gebäuden durch Instandsetzung und Renovierung neues Leben einhauchen. Alles in allem soll das Gelände, das nun durch eine Konversionsgesellschaft erschlossen wird, vergrößert und der hier entstehende Stadtteil in drei Bereiche untergliedert werden: Selbstverständlich möchte man neuen, attraktiven Wohnraum schaffen. Neben dem Wohnen im historischen Bestand ist außerdem unter anderem der Neubau von modernen Lofts und Einfamilienhäusern angedacht. Gerade für die Schaffung von neuem, lebenswertem Wohnraum, an dem auch die Protectum eG aus Großwallstadt beteiligt sein wird, bietet das Areal am Rande Babenhausens beste Voraussetzungen. Für ein hohes Maß an Lebensqualität sorgen nicht nur der geplante „Grünkern“ im Herzen des Stadtteils, sondern auch die Tatsache, dass es direkt an das „Natura 2000“-Gebiet angrenzen wird. Diese Grünfläche besticht mit ihrer beeindruckenden Pflanzenwelt, ihren seltenen Vogelarten und den hier angesiedelten, vom Aussterben bedrohten Przewalski-Pferden.

Abgesehen davon, dass man in den „Kaisergärten“ ausreichend Wohnfläche schaffen möchte, sieht das Konzept aufgrund der wirtschaftlichen Attraktivität des Standorts Babenhausen inmitten des wirtschaftsstarken Rhein-Main-Gebiets außerdem die Ansiedlung von Gewerbe vor. Ein Kreativquartier, das im historischen Teil der Kaserne entstehen soll, rundet das Konzept in perfekter Weise ab. Allen voran die denkmalgeschützten Gebäude, die man auf dem Areal instand setzen und erhalten möchte, sollen von Kultur- und Bildungseinrichtungen, Büros, Dienstleistern und nicht zuletzt auch Einzelhändlern bezogen werden.

Protectum eG plant lebenswerten und bezahlbaren Wohnraum in Form von 12 Doppelhaushälften in den „Kaisergärten“

In dem für die „Kaisergärten“ in Babenhausen geplanten neuen, äußerst attraktiven Stadtteil, in dem später 2.000 Menschen leben und arbeiten sollen, möchte auch die Protectum eG ganz im Sinne des Genossenschaftsgedankens lebenswerten und bezahlbaren Wohnraum schaffen. Deshalb hat man bereits ein Grundstück erworben und einen Plan für dessen Bebauung gefasst: Die Genossenschaft aus Großwallstadt hat vor, 12 Doppelhaushälften bzw. Reihenhaushälften zu realisieren, deren Kosten sich im mittleren einstelligen Millionenbereich bewegen sollen.

Die Doppelhaushälften sollen in einer modernen, hellen Bauweise und mit einem hoch wärmedämmenden Porenbetonmauerwerk verwirklicht werden und zu der benachbarten Einheit durch eine zweischalige Haustrennwand aus Kalkstein separiert werden. Insbesondere sollen hier junge Familien, die sich den Traum vom Eigenheim verwirklichen möchten, ein gemütliches Zuhause finden, das keine Wünsche offenlässt. Und das können sie allemal: Denn einmal ganz davon abgesehen, dass jede Reihenhauseinheit über einen eigenen, an das nahe Waldgebiet angrenzenden Garten verfügen soll, wird es auch in ihrem Inneren an nichts fehlen. Auf insgesamt 145 qm, die sich über drei Etagen verteilen, werden sich fünf Zimmer und zwei Bäder finden – allesamt hell, freundlich und großzügig gestaltet. Die Häuser sollen mit großen, lichtdurchfluteten Fensterflächen und einer Stahlinnentreppe mit Vollholzstufen versehen werden. Im Hinblick auf die Innenraumgestaltung sollen die zukünftigen Bewohner zwischen einer Vielzahl verschiedener Fliesen wählen können und auch sonst auf keine Annehmlichkeit wie beispielsweise eine Fußbodenheizung verzichten müssen.

Mit dem Baubeginn der Doppelhaushälften ist frühestens in zwei Jahren, also 2022, zu rechnen. Die Häuser werden zunächst einmal an Mitglieder der Protectum eG vermietet – dass das zu fairen Preisen und Konditionen geschehen wird, versteht sich von selbst.